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Ein Zahlungslink von PayPal oder Stripe lässt sich direkt als QR-Code anzeigen: Kunden scannen mit dem Handy, landen auf der Zahlungsseite und zahlen den gewünschten Betrag, ohne die Adresse abzutippen oder eine Rechnung zu suchen. Praktisch ist das überall, wo kein Kartenterminal steht oder eine Überweisung zu umständlich wäre — am Marktstand, auf der Rechnung, im Schaufenster oder am Ende einer Dienstleistung.

Was ein Zahlungslink-QR-Code genau macht

PayPal und Stripe erzeugen selbst einen fertigen Zahlungslink: bei PayPal ist das ein PayPal.me-Link oder ein Business-Zahlungslink, bei Stripe ein sogenannter Payment Link aus dem Stripe-Dashboard. Dieser Link führt zu einer Zahlungsseite, auf der der Käufer den Betrag entweder bereits vorausgefüllt sieht oder selbst eingibt und die Zahlung in der jeweiligen App oder im Browser bestätigt. Ein QR-Code macht aus diesem Link lediglich ein scanbares Bild — er verändert nichts an der Zahlung selbst, prüft keine Beträge und speichert keine Zahlungsdaten. Die eigentliche Transaktion läuft komplett bei PayPal oder Stripe ab.

Zahlungslink oder EPC-GiroCode: der Unterschied zählt

Für Rechnungen nach § 14 UStG bietet QROVA bereits einen EPC-Zahlcode (GiroCode) an, den jede Banking-App direkt als SEPA-Überweisung ausliest. Beide Varianten lösen unterschiedliche Fälle:

  • EPC-GiroCode: Betrag, IBAN und Verwendungszweck stecken fest im Bild. Jede Banking-App füllt die Überweisung automatisch aus — ohne PayPal- oder Stripe-Konto auf Käuferseite. Weil die Daten im Bild selbst stehen, lässt sich ein gedruckter GiroCode später nicht mehr ändern, und einzelne Scans werden nicht gezählt.
  • Zahlungslink-QR (PayPal/Stripe): Der Code verweist auf eine Adresse im Internet, genau wie ein normaler dynamischer QR-Code. Das Ziel lässt sich im QROVA-Dashboard jederzeit austauschen, ohne den gedruckten Code zu ersetzen, und jeder Scan taucht in der Statistik auf — nach Land, Stadt, Gerät und Browser.

Wer beide Zahlwege anbieten will, kann für dieselbe Rechnung zwei Codes drucken: einen GiroCode für die klassische Überweisung und einen Zahlungslink-Code für Kunden, die lieber mit PayPal oder Karte über Stripe zahlen.

Zahlungslink erstellen: PayPal und Stripe

PayPal.me oder PayPal-Zahlungslink

Ein PayPal.me-Link lässt sich im PayPal-Konto unter den eigenen Zahlungslinks anlegen; alternativ erstellt PayPal Business für einzelne Beträge eigene Zahlungslinks oder Buttons. Beide Formen sind normale Webadressen, die Sie anschließend in einen QR-Code einfügen.

Stripe Payment Link

Ein Stripe Payment Link entsteht im Stripe-Dashboard ohne eigenen Programmieraufwand: Produkt oder Betrag festlegen, Link erzeugen, fertig. Der Link funktioniert unabhängig von einer eigenen Website und lässt sich beliebig oft verwenden.

So wird daraus ein QR-Code in QROVA

Im Konto-Bereich von QROVA steht unter den QR-Typen die Option „Paylink“ (dort als „Zahlung“ beschriftet) zur Verfügung. Sie fügen dort Ihren fertigen PayPal- oder Stripe-Link ein, QROVA erzeugt daraus den QR-Code zum Herunterladen und Drucken — ein kostenloses Konto reicht dafür aus, ganz ohne Kreditkarte. Über den QR-Generator können Sie das unverbindlich ausprobieren. Weil es sich technisch um einen dynamischen QR-Code handelt, gilt dasselbe wie bei jedem anderen dynamischen Code:

  • Das Ziel lässt sich später nachträglich ändern — etwa wenn Sie von PayPal zu Stripe wechseln oder umgekehrt, ohne den gedruckten Code neu zu drucken.
  • Jeder Scan wird gezählt: Sie sehen die Basis-Statistik dazu, mit Pro zusätzlich aufgeschlüsselt nach Land, Stadt und Gerät — nicht aber, ob und wie viel tatsächlich gezahlt wurde, das bleibt allein bei PayPal oder Stripe.
  • Läuft eine Aktion oder ein Angebot aus, lässt sich der Code pausieren, statt das gedruckte Material sofort zu entsorgen.

Typische Einsatzorte

  • Rechnung oder Angebot: Ein Zahlungslink-Code neben den Bankdaten gibt Kunden, die lieber per PayPal zahlen, sofort die passende Option.
  • Marktstand oder Popup-Store: Ohne Kartenterminal bleibt oft nur Bargeld oder eben ein QR-Code zum Scannen und Zahlen per Handy.
  • Dienstleistung vor Ort: Nach einem Termin (Handwerker, Coaching, Beratung) reicht ein Aufsteller oder eine Visitenkarte mit dem Code, statt Bankdaten zu diktieren.
  • Spenden oder Trinkgeld: Ein fester Code auf einem Aufsteller nimmt Beträge entgegen, ohne dass jedes Mal ein neuer Code nötig wäre.

Sicherheit und Grenzen

Der QR-Code selbst enthält nur die Webadresse Ihres Zahlungslinks — keine Kontodaten, keine Beträge, sofern Sie das nicht in PayPal oder Stripe so festlegen. Käufer bestätigen jede Zahlung aktiv in der PayPal-App, im Browser oder bei Stripe im Checkout; ein Scan allein löst keine automatische Abbuchung aus. Wichtig zu wissen: QROVA verarbeitet die Zahlung nicht selbst und hat keinen Zugriff auf das Ergebnis der Transaktion — für Rechnungsstellung, Belege und Buchhaltung bleibt der reguläre Weg über Rechnungen nach § 14 UStG zuständig. Ob eine Zahlung eingegangen ist, sehen Sie weiterhin in Ihrem PayPal- oder Stripe-Konto — nicht in der QROVA-Statistik, die ausschließlich Scans zählt.

Häufige Fragen

Brauchen Kunden ein PayPal-Konto, um über den QR-Code zu zahlen?

Bei einem PayPal-Link meist ja, je nach Einstellung ist aber auch eine Gastzahlung ohne eigenes Konto möglich. Bei einem Stripe Payment Link zahlen Kunden in der Regel direkt per Karte, ganz ohne eigenes Konto.

Kann ich denselben Zahlungslink-QR-Code für mehrere Rechnungen verwenden?

Technisch ja, wenn der Betrag beim Bezahlvorgang jedes Mal neu eingegeben wird. Für feste Beträge pro Rechnung ist der EPC-GiroCode mit fest hinterlegtem Betrag oft die genauere Lösung.

Sieht QROVA, ob eine Zahlung tatsächlich erfolgt ist?

Nein. QROVA zählt nur den Scan des Codes selbst — mit Pro aufgeschlüsselt nach Land, Stadt, Gerät und Zeitpunkt. Ob und wie viel gezahlt wurde, verarbeitet ausschließlich PayPal oder Stripe.

Was ist der Unterschied zu einem QR-Code für eine Banküberweisung?

Der EPC-GiroCode trägt Betrag und IBAN fest im Bild und funktioniert mit jeder Banking-App ohne PayPal- oder Stripe-Konto, lässt sich aber nach dem Druck nicht mehr ändern. Der Zahlungslink-QR ist ein normaler dynamischer Code: austauschbar, mit Scan-Statistik, aber abhängig von einem PayPal- oder Stripe-Konto.

Kann ich den Zahlungslink später austauschen, ohne den Code neu zu drucken?

Ja — das ist der Vorteil eines dynamischen QR-Codes gegenüber einem gedruckten GiroCode: Sie hinterlegen im QROVA-Dashboard einfach eine neue Adresse, der bereits gedruckte Code bleibt gültig.

OM
Oleksandr Miliienko
Gründer von QROVA & Miliienko Studio · WordPress & SEO-Experte für KMU im DACH-Raum

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Oleksandr Miliienko
Gründer von QROVA & Miliienko Studio · WordPress & SEO-Experte für KMU im DACH-Raum
QROVA · Miliienko Studio Ober-Erler-Str. 34
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